Malware in Bewerbungen: Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter warnen

Anhänge unter keinen Umständen öffnen

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von Alexander Kant
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Anfang September 2018 warnte die Polizei Niedersachsen vor schädlicher Software in Bewerbungen. Nun sollten Unternehmen erneut besondere Vorsicht walten lassen und ihre Mitarbeiter warnen, denn wieder treiben schädliche Bewerbungen samt Malware ihr Unwesen. Netzwelt verrät euch, wie ihr euch gegen die Schadsoftware schützt.

Trojaner werden neuerdings auch als Bewerbung getarnt.
Trojaner werden neuerdings auch als Bewerbung getarnt. (Quelle: netzwelt)

Die Verbreitung von Malware Anfang September 2018 hat sich offenbar für Cyber-Kriminelle gelohnt. Schon wieder verteilen sie falsche Bewerbungen inklusive unheilvoller Anhänge an zahlreiche Unternehmen. Das Betrugsmeldungsportal mimikama.at ruft Unternehmen dazu auf, ihre Mitarbeiter vor dieser Art E-Mails zu warnen.

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Seid ihr Mitarbeiter eines Unternehmens und habt eine verdächtige E-Mail erhalten, solltet ihr diese unter keinen Umständen öffnen. In der Regel gibt es in Unternehmen für Bewerbungen einen direkten Ansprechpartner, an den alle seriösen Bewerbungen gerichtet sind. Seid ihr euch nicht sicher, ob eine Bewerbung eventuell nur falsch adressiert wurde, kontaktiert eure Vorgesetzten oder die Personalabteilung direkt.

So erkennt ihr die E-Mail

Versendet wird die gefälschte Bewerbung von verschiedenen Absendern. Auch der Text der E-Mail variiert. Häufig sind die betroffenen E-Mails gespickt mit zahlreichen Grammatik- und Rechtschreibfehlern, bei denen ihr bereits misstrauisch werden solltet. Allerdings kann sich der Fehlerteufel auch in seriöse Mails einschleichen. Nachfolgend seht ihr einen Beispieltext, der aus einer der Mails kopiert wurde:

Sehr geehrte Damen und Herren,
anbei erhalten Sie meine Bewerbung für Ihre ausgeschriebene Stelle. Warum ich die Stelle optimal ausfüllen kann und Ihrem Unternehmen durch meine Erfahrung im Vertrieb und der Kundebetreuung zahlreiche Vorteile biete, entnehmen Sie bitte meinen ausführlichen und angehängten Bewerbungsunterlagen.
Ich freue mich auf ein persönliches Vorstellungsgespräch.
Mit besten Grüßen

An diesen Text angehängt war zusätzlich eine ZIP-Datei, welche den Virus enthielt. Bei Bewerbungen ist auch heute noch häufig üblich, dass Bewerber ihre Unterlagen als ZIP-Datei versenden. Ein Grund, warum die Datei in Unternehmen schnell ohne Nachdenken geöffnet wird.

Wie könnt ihr euch schützen?

Letztlich können sich Unternehmen gegen diese Form eines Angriffs nur schützen, indem sie keine Bewerbungen bearbeiten, welche im ZIP-, EXE- oder RAR-Format eingehen. Bittet den Bewerber einfach darum, dass er euch seine Unterlagen als PDF-Datei sendet. Natürlich ist in Unternehmen auch die Schulung der Mitarbeiter essenziell. Diese sollten sensibilisiert und über solche Angriffe aufgeklärt werden. Weiterhin ist ein aktueller Virenschutz Pflicht.

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